Karaṇīya Metta Sutta – die Lehrrede über liebende Güte
KaraṇīyamettasuttaṃDie Lehrrede über grenzenlose liebende Güte: Sie beginnt mit den Eigenschaften eines Menschen, der sich schult…
Namakārasiddhigāthā
Verse der Verehrung, nacheinander an den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha gerichtet; jeder Abschnitt sagt, warum diese Zuflucht es wert ist, sich vor ihr zu verneigen.
Sie dienen bei Zeremonien als Eröffnung der Rezitation, besonders bei solchen, die den Gastgebern Segen bringen sollen, denn jede Strophe endet mit „mögen dir Sieg und Erfolg zuteilwerden“.
Allein rezitiert eignen sie sich auch als Einstieg vor der Meditation: Sie rufen in Erinnerung, warum man sich auf die Drei Juwelen verlassen kann, und das hilft dem Geist, vor der Übung festen Stand zu finden.
Diese Verse sind eine spätere Dichtung, kein kanonischer Text. In Thailand werden sie dem Fürsten-Patriarchen Vajirañāṇavarorasa zugeschrieben, und im königlichen Rezitationsbuch stehen sie weit vorn.
Der Aufbau ist sehr klar. Jeder Abschnitt beschreibt zuerst die Eigenschaft der jeweiligen Zuflucht – der Buddha, der den Makel der Täuschung aus eigener Kraft beseitigt hat; der Dhamma, der wie das Banner des Lehrers ist und den Pfad der Reinheit weist; der Saṅgha, das Heer des wahren Dhamma, das den Spuren des Wohlgegangenen folgt – und dann folgen Verneigung und Segen.
„Jayasiddhi“ am Ende jeder Strophe bedeutet wörtlich den Erfolg des Sieges. Gemeint ist hier der Sieg über die Verunreinigungen und Hindernisse im eigenen Geist, nicht der Sieg über andere Menschen.
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