Das Channa-Sutta: Um die Unbeständigkeit wissen, und doch lässt das Herz nicht los
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Tena kammena sukatena cetanāpaṇidhīhi ca
Apadānas von denen, die Lampen, Fackeln, Blumen und Räucherwerk darbrachten, mit der Zeile, die sich in fast jedem von ihnen wiederholt: durch diese wohlgetane Tat und durch die gefasste Absicht.
Im Apadāna des Khuddaka Nikāya betrifft die größte einzelne Gruppe von Versen Gaben von Blumen, Lampen, Fackeln, Bannern und Räucherwerk. Viele umfassen nur fünf bis zehn Zeilen und haben dieselbe Form: Er sah, er wurde von Zuversicht bewegt, er brachte die Gabe dar, und der Vers schließt mit „dies ist die Frucht der Verehrung des Buddha“.
Diese Seite wählt Geschichten aus dem Vījanī Vagga (6. Kapitel), dem Jagatidāyaka Vagga (46. Kapitel) und dem Bhaddāli Vagga (42. Kapitel) aus, dazu zwei weitere aus dem Sakiṃsammajjaka Vagga (43. Kapitel) und dem Kiṅkaṇipuppha Vagga (50. Kapitel). Auffällig ist, dass die Verse weder die Kosten noch die Schönheit betonen, sondern zwei Wendungen, die sich fast überall wiederholen: die wohlgetane Tat und die gefasste Absicht – auf Pāli tena kammena sukatena, cetanāpaṇidhīhi ca.
Viele dieser Gaben wurden nach dem vollkommenen Erlöschen eines Buddha dargebracht oder in einem Moment, in dem niemand zusah – ein Mann warf einfach Blumen in die Luft. Das verlagert das Gewicht auf den Geist des Darbringenden, statt auf den Empfänger oder irgendeinen Zuschauer. Die überschwänglich beschriebenen Ergebnisse, etwa hunderttausend Lampen in einem himmlischen Palast, sind die Ausdrucksweise des Lobes in dieser Sammlung, keine Garantie.
Der Thera Ekadīpiya (Bhaddāli Vagga, 42. Kapitel) sagt, dass die Menschen, als der Buddha Siddhattha verschieden war, den Scheiterhaufen ehrten, so wie es ihre Mittel erlaubten. Er zündete nicht weit vom Scheiterhaufen eine einzige Lampe an, und sie loderte, bis die Sonne aufging. Der Vers schließt immer wieder: Dies ist die Frucht einer einzigen Lampe.
Führen Sie eine kleine Sache ganz zu Ende. Das ist besser, als sich zehn Dinge vorzunehmen und jedes davon unvollendet zu lassen.
Der Thera Pañcadīpaka (Vījanī Vagga, 6. Kapitel) sagt, er habe festes Vertrauen in den wahren Dhamma des Buddha Padumuttara gehabt und darum eine Gabe von Lampen dargebracht, die er rund um den Bodhi-Baum aufstellte. Der Vers beschreibt das Ergebnis als die Fähigkeit, weit und durch Hindernisse hindurch zu sehen – ein Bild, das mit dem Geben von Licht spielt.
Jemandem, der verwirrt ist, genaue Auskunft zu geben, ist die heutige Form, Licht zu geben. Zeigen Sie ihm den Weg, statt ihn raten zu lassen.
Der Thera Tiṇukkadhāriya (Jagatidāyaka Vagga, 46. Kapitel) hielt mit zuversichtlichem und freudigem Geist am Bodhi-Baum des Buddha Padumuttara drei Fackeln aus Gras empor. Grasfackeln kosten im Wald nichts und brennen innerhalb von Minuten herunter, und doch ist der Vers als eigenes Apadāna überliefert.
Die kostenlosen Dinge um Sie herum lassen sich für andere gut nutzen. Sie müssen nicht warten, bis Sie sich etwas Besseres kaufen können.
Der Thera Soṇṇakiṅkaṇiya (Sakiṃsammajjaka Vagga, 43. Kapitel) sagt, seine Kraft sei unter einer schweren Krankheit geschwunden. Er rief sich den Buddha Atthadassī in den Sinn, baute am sandigen Ufer einen Stupa und streute goldene Kiṅkaṇi-Blüten darüber. Der Vers sagt, er habe diesen Stupa mit zuversichtlichem Geist gepflegt, als pflegte er den Buddha von Angesicht zu Angesicht.
Tun Sie an Tagen mit wenig Kraft, was sich von dort aus tun lässt, wo Sie liegen. Sich etwas Gutes in den Sinn zu rufen ist ebenfalls Übung; Sie müssen nicht warten, bis Sie wieder gesund sind.
Der Thera Paduma (Vījanī Vagga, 6. Kapitel) sagt, er habe in einer Entfernung von zweihundertfünfzig Bogenlängen mit einem Lotus und einem Banner dagestanden, während der Buddha Padumuttara die vier Wahrheiten lehrte. In seiner Freude warf er Lotus und Banner als Gabe in die Luft empor. Hier erzählt der Vers ein Wunder: Der Buddha erkannte seine Absicht und nahm die Gabe an.
Sie können Respekt oder Freundlichkeit zeigen, ohne in der Nähe zu sein. Eine kurze Nachricht an jemanden in der Ferne ist mehr wert, als zu warten, bis Sie sich treffen können.
Der Thera Jātipupphiya, der Thera Sattipaṇṇiya und der Thera Gandhapūjaka (Jagatidāyaka Vagga, 46. Kapitel) erzählen dasselbe Ereignis aus drei Blickwinkeln: die Einäscherung des Leibes des Buddha Padumuttara. Einer brachte ein Kästchen mit Blumen, einer brachte Sattipaṇṇi-Blüten dar, während die Trommeln erklangen, und einer ehrte den Scheiterhaufen mit einer Handvoll Räucherwerk.
Gehen Sie zur Bestattung oder besuchen Sie die Hinterbliebenen mit echter Aufmerksamkeit. Ein Blumenstrauß, den Sie selbst hinbringen, wiegt mehr als Geld, das Sie schicken, ohne hinzugehen.
Der Thera Kiṃsukapupphiya (Kiṅkaṇipuppha Vagga, 50. Kapitel) erzählt es kurz: Er sah einen blühenden Flammenbaum, erhob die Hände zum Gruß, rief sich den vortrefflichsten Buddha in den Sinn und brachte seine Gabe nach oben in die Luft dar. Kein Buddha, kein Heiligtum und keine Zuschauer waren zugegen – nur seine eigene Erinnerung.
Was Sie tun, wenn niemand zusieht, zeigt, wofür Sie es wirklich tun. Achten Sie darauf, ob Sie sich mehr anstrengen, wenn jemand hinschaut.
Fast jeder Vers dieser Gruppe endet mit demselben Satz: durch diese wohlgetane Tat und durch die gefasste Absicht – auf Pāli tena kammena sukatena, cetanāpaṇidhīhi ca. Die Sammlung stellt die beiden immer nebeneinander, die Handlung selbst und die Absicht dahinter, und hebt nie nur eines davon hervor.
Bevor Sie eine Gabe darbringen oder jemandem etwas schenken, halten Sie für einen Atemzug inne und wissen Sie, was Sie tun. Das allein verändert die Qualität des Gebens.
Der Brauch, Blumen, Räucherwerk und Kerzen darzubringen, der bis heute fortbesteht, hat seine Wurzeln in diesen Versen. Ein Blick in die Quelle zeigt, dass es nicht auf die Anzahl oder den Preis ankommt, sondern auf die Absicht, während man die Gabe erhebt – den Teil, den alle gleichermaßen tun können.
Dasselbe gilt für das Geben allgemein. Ein mit Sorgfalt ausgewähltes Geschenk und eines, das man gekauft hat, um es hinter sich zu bringen, mögen gleich viel kosten, doch der Empfänger spürt den Unterschied – und der Gebende ebenso.
Andererseits sollte das Darbringen nicht zu einem Tauschgeschäft werden – so viele Kerzen gegen diesen oder jenen Wunsch. In diesen Versen wird nicht gefeilscht; es gibt nur Zuversicht, auf die Handeln folgt. Was daraus wurde, erzählt der Text danach; es ist keine Bedingung, die der Gebende vorher gestellt hätte.
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