„Herr, wie wenn da nicht weit von einer Stadt oder einem Dorf ein Lotusteich wäre, in dem eine Krabbe lebte. Da gingen ein paar Jungen oder Mädchen aus der Stadt oder dem Dorf zu dem Teich, zögen die Krabbe heraus und setzten sie aufs Trockene. Immer, wenn die Krabbe eine Schere ausstreckte, würden diese Jungen oder Mädchen sie mit einem Stock oder einem Stein ausreißen, umknicken oder abbrechen. Und wenn alle Scheren der Krabbe ausgerissen, umgeknickt oder abgebrochen wären, wäre sie nicht mehr imstande, in den Lotusteich zurückzugelangen. Ebenso, Herr, hat der Buddha all mein Winden, Wegducken und Ausweichen ausgerissen, umgeknickt oder abgebrochen. Jetzt kann ich mich nicht mehr zum Buddha begeben in der Hoffnung, einen Angriffspunkt zu finden.“ Dann sagte Māra der Böse in Gegenwart des Buddha diese Strophen über seine Enttäuschung auf: „Eine Krähe umkreiste einst einen Stein, der aussah wie ein Klumpen Fett. ‚Vielleicht finde ich etwas Weiches‘, dachte sie, ‚vielleicht gibt es etwas Schmackhaftes‘. Doch als sie nichts Schmackhaftes fand, verließ die Krähe diesen Ort. Wie die Krähe, die nach dem Stein hackte, gehe ich enttäuscht fort von Gotama.“
3. Das Kapitel über Māra
Māras Töchter