Wenn du keine Vergebung gewährst, wenn ein Fehler eingestanden wurde, mit verstecktem Zorn und heftigem Hass, steckst du in deiner Feindschaft fest. Solche Feindschaft billige ich nicht, daher vergebe ich euren Fehler.“
4. Das Kapitel über die Schar der Hundert Erbauungssprüche
Vertrauen Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da kamen spät in der Nacht mehrere strahlende Gottheiten von der Schar der Hundert Erbauungssprüche, die mit ihrer Schönheit Jetas Wäldchen weithin erhellten, zum Buddha, verbeugten sich und stellten sich zur Seite hin. Und eine Gottheit sagte in Gegenwart des Buddha diese Strophe auf: „Vertrauen ist eines Menschen Partner. Wenn Mangel an Vertrauen nicht anhält, gehören ihm Ruhm und ein guter Ruf, und wenn er diesen Leichnam wegwirft, geht er zum Himmel.“ Darauf sagte eine andere Gottheit in Gegenwart des Buddha diese Strophen auf: „Gib den Zorn auf, mach dich von Einbildung los und überwinde alle Fesseln. Leiden quälen nicht den, der nichts hat, der an Name und Form nicht haftet.“