Verbundene Lehrreden: Das Kapitel mit Strophen
German Translation · Volume 15 · Page 200
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1. Das Kapitel über die Aufforderung

Die Aufforderung des Brahmā So habe ich es gehört: Einmal, als er eben erwacht war, hielt sich der Buddha in Uruvelā am Fuß des Banyanbaums des Ziegenhirten auf, am Ufer des Flusses Nerañjarā. Da kam ihm, als er für sich allein in Klausur war, dieser Gedanke in den Sinn: „Dieser Grundsatz, den ich entdeckt habe, ist tiefgründig, schwer zu sehen, schwer zu verstehen, friedvoll und erlesen, geht über den Rahmen der Logik hinaus, ist subtil, für den Klugen nachvollziehbar. Aber die Menschen mögen das Festhalten, sie lieben und genießen es. Es ist schwer für sie, diesen Gegenstand zu sehen: nämlich spezifische Bedingtheit, das abhängige Entstehen. Und es ist schwer für sie, diesen Gegenstand zu sehen: nämlich das Beruhigen aller Vorgänge, das Loslassen aller Bindungen, das Auflösen des Verlangens, das Schwinden, Aufhören, Erlöschen. Wenn ich diesen Grundsatz lehren würde, würden andere mich vielleicht nicht verstehen, und das wäre ermüdend und beschwerlich für mich.“ Und es fielen dem Buddha diese Strophen ein, die ihm weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte er sie zuvor gehört: „Ich habe hart gekämpft, um das zu verstehen. Genug damit, es zu erklären! Die, die in Gier und Hass verstrickt sind, können diese Lehre nicht wirklich verstehen.

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