„Heute, am fünfzehnten Tag, dem Besinnungstag, haben sich fünfhundert Mönche versammelt, um ihre Regeln zu läutern. Diese unbeschwerten Eremiten haben ihre Fesseln und Ketten durchtrennt, sie werden nicht wieder geboren werden. Gerade wie ein Rad-drehender Herrscher mit seinen Ministern im Gefolge dieses von der See umspülte Land ganz umwandert, so verehren die Schüler den Sieger in der Schlacht, den unübertroffenen Karawanenführer – sie, die das dreifache Wissen besitzen, die den Tod bezwungen haben. Alle sind Söhne des Gesegneten, es gibt hier keine Spreu. Ich verbeuge mich vor ihm, der mit der Sonne verwandt ist, der den Pfeil des Verlangens zerstört hat.“
1. Das Kapitel mit Vaṅgīsa
Über tausend Einmal hielt sich der Buddha zusammen mit einem großen Saṅgha von 1.250 Mönchen und Nonnen bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da nun leitete der Buddha die Mönche und Nonnen mit einem Dhammavortrag über das Erlöschen an, ermunterte, begeisterte und erhob sie. Und diese Mönche und Nonnen gaben acht, gebrauchten den Geist, waren mit ganzem Herzen dabei und spitzten die Ohren. Da dachte der Ehrwürdige Vaṅgīsa: „Der Buddha leitet die Mönche und Nonnen mit einem Dhammavortrag über das Erlöschen an, ermuntert sie, begeistert sie und erhebt sie. Und die Mönche und Nonnen geben acht, gebrauchen den Geist, sind mit ganzem Herzen dabei und spitzen die Ohren. Warum rühme ich ihn nicht unter seinen Augen mit passenden Strophen?“