„Manche stützen sich beim Geben auf Unmoral – sie spenden, nachdem sie verletzt, getötet und gefoltert haben. Eine solche Spende, tränenreich und grausam, gleicht niemals dem Wert der Spende eines moralischen Menschen. So kommt es, dass hunderttausend Menschen, die tausend Opfer ausrichten, nicht einen Bruchteil eines solchen Menschen wert sind.“
4. Das Kapitel über die Schar der Hundert Erbauungssprüche
Gut In Sāvatthī. Da kamen spät in der Nacht mehrere strahlende Gottheiten von der Schar der Hundert Erbauungssprüche, die mit ihrer Schönheit Jetas Wäldchen weithin erhellten, zum Buddha, verbeugten sich und stellten sich zur Seite hin. Als sie sich zur Seite hingestellt hatte, drückte eine Gottheit in Gegenwart des Buddha dieses innige Gefühl aus: „Gut, Kamerad, ist das Geben! Aus Geiz und Nachlässigkeit wird eine Gabe nicht gegeben. Wenn er Verdienst will, würde ein cleverer Mensch geben.“ Darauf drückte eine andere Gottheit in Gegenwart des Buddha dieses innige Gefühl aus: „Gut, Kamerad, ist das Geben! Selbst wenn man wenig hat, ist Geben gut. Manche, die wenig haben, geben gerne ab, während andere, die viel haben, nicht geben wollen. Eine Spende, die von Wenigem gegeben wird, wird tausendfach vervielfältigt.“