In Sāvatthī. „Es war einmal dieser Gedanke, Mönche und Nonnen, der Sakka dem Götterfürsten in den Sinn kam, als er für sich allein in Klausur war: ‚Selbst einen eingeschworenen Feind sollte ich niemals betrügen.‘ Da begab sich Vepacitti der Titanenfürst, der Sakkas Gedankengang erkannte, zu ihm. Sakka sah Vepacitti von Weitem kommen und sagte zu ihm: ‚Halt, Vepacitti, du bist verhaftet!‘ ‚Kamerad, gib den Gedanken, den du gerade hattest, nicht auf!‘ ‚Schwöre, Vepacitti, dass du mich nicht betrügen wirst.‘ ‚Welche schlechten Dinge auch einem Lügner widerfahren oder jemandem, der die Edlen verleumdet, oder jemandem, der einen Freund betrügt, oder jemandem, der undankbar ist, dieselben schlechten Dinge treffen jeden, der dich, Sujās Ehemann, betrügt.‘“
1. Das erste Kapitel
Verocana der Titanenfürst Bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen. Zu dieser Zeit nun hatte sich der Buddha für die Meditation des Tages zurückgezogen. Da begaben sich Sakka der Götterfürst und Verocana der Titanenfürst zum Buddha und stellten sich jeder bei einem Türpfosten auf. Und Verocana sagte in Gegenwart des Buddha diese Strophe auf: „Ein Mann soll sich Mühe geben, bis er sein Ziel erreicht hat. Ein Ziel ist eine Zierde, wenn es erreicht ist: Das ist Verocanas Wort!“ „Ein Mann soll sich Mühe geben, bis er sein Ziel erreicht hat. Für das Ziel, das eine Zierde ist, wenn es erreicht ist, findet man nichts Besseres als Geduld.“