Kleinere Sammlung: Vimānavatthu, Petavatthu, Theragāthā, Therīgāthā
Deutsche Übersetzung · Band 26 · Seite 332
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Es ist sehr süß und sehr tief, hält Geburt und Tod in Schach; es ist der edle achtfache Pfad – das Zur-Ruhe-Kommen des Leidens, Seligkeit. Man erkennt Tat als Tat und Ergebnis als Ergebnis; man erkennt abhängig entstandene Erscheinungen, als stünden sie in hellem Licht; es führt zum großen Refugium, zum Frieden und ist am Ende vortrefflich. Das Sechserbuch

1. Das erste Kapitel

Jenta, Sohn des Hohepriesters Ich war trunken vom Stolz der Geburt, des Reichtums und der Herrschaft. Trunken wanderte ich mit meinem eigenen herrlichen Körper umher. Niemand kam mir gleich oder war besser – so dachte ich jedenfalls. Ich war so ein selbstgefälliger Tor, steif vor Stolz, schwenkte meine eigene Fahne. Nie erwies ich irgendjemandem Ehrerbietung: nicht einmal meiner Mutter oder meinem Vater, auch andern nicht, die geschätzt und achtbar waren. Ich war hochnäsig, ohne Rücksicht auf andere. Als ich den vordersten Anführer sah an der Spitze des Saṅgha der Mönche und Nonnen, den unübertroffenen Wagenlenker, der wie die Sonne leuchtete, da verwarf ich Einbildung und Eitelkeit, und mit klarem und zuversichtlichem Herzen beugte ich meinen Kopf zu dem hervorragendsten aller Wesen. Höherwertigkeitskomplex und Minderwertigkeitskomplex sind von mir aufgegeben und ausgerottet. Die Einbildung „ich bin“ ist abgeschnitten und jede Art von Einbildung ist zerstört. Das Sechserbuch

1. Das erste Kapitel

Sumana (2)

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