Meine Familie, warum drängt ihr mich zu Sinnenfreuden, als wärt ihr meine Feinde? Ihr wisst, dass ich fortgezogen bin, geschoren, in die äußere Robe gehüllt. Reste zum Einsammeln, weggeworfene Lumpen als Robe – das steht mir an, das sind die wesentlichen Dinge des hauslosen Lebens. Große Seher stoßen Sinnenfreuden aus, himmlische und auch menschliche. Sicher in ihrem Refugium stehen sie fest, sind befreit und haben unerschütterliches Glück gefunden. Dass mir keine Sinnenfreuden begegnen, denn in ihnen findet man keinen Schutz. Sinnenfreuden sind Feinde und Mörder, sie sind schmerzhaft wie ein Leuchtfeuer. Das ist eine Sperre, eine Gefahr, voller Qual und Dornen, ein toter Winkel, uneben, ein großes Einfallstor für die Verwirrung. Sinnenfreuden sind ein Risiko, sind schrecklich, sie sind wie ein Kobrakopf; Toren genießen sie, die blinden gewöhnlichen Leute. Es gibt so viele Unwissende in der Welt, die im Morast der Sinnlichkeit feststecken. Sie kennen nicht das Ende von Wiedergeburt und Tod. Wegen der Sinnenfreuden stürzen sich die Menschen direkt auf den Weg, der zu einem schlechten Ort führt. Viele folgen diesem Weg, der ihnen Krankheit bringt. So schaffen Sinnenfreuden Feinde, so foltern und verunreinigen sie. Mit weltlichen fleischlichen Genüssen fangen sie die Wesen ein, sie sind nichts anderes als die Fesseln des Todes.