Manche erfreuen sich an Tontrommeln, an Bogenharfen und Becken. Aber hier, an der Wurzel eines Baumes, erfreue ich mich an der Lehre des Buddha. Wenn der Buddha mir einen Wunsch gewähren würde und er würde mir erfüllt werden, würde ich wählen, dass die ganze Welt beständige Achtsamkeit auf den Körper hätte. Die, die mich nach meinem Äußeren beurteilt haben, und die, die in den Bann meiner Stimme gerieten, diese sind voller Sehnen und Begehren; sie kennen mich nicht. Wenn man nicht erkennt, was innen ist, noch sieht, was außen ist, ist man ein Tor, auf allen Seiten eingeschlossen, und wird von einer Stimme mitgerissen. Wenn man nicht erkennt, was innen ist, doch klar sieht, was außen ist, sieht man die äußere Frucht und wird auch von einer Stimme mitgerissen. Wenn man erkennt, was innen ist, und klar sieht, was außen ist, sieht man ungehindert und wird nicht von einer Stimme mitgerissen. Das Siebenerbuch
1. Das erste Kapitel
Bhadda Ich war ein Einzelkind, von Mutter und Vater geliebt. Sie bekamen mich dadurch, dass sie viele Gebete und Gelübde ausübten. Aus Anteilnahme für mich, weil sie für mich auf Segen und Nutzen bedacht waren, brachten mein Vater und meine Mutter mich zum Buddha. „Wir bekamen diesen Sohn unter Schwierigkeiten; er ist zart und verhätschelt. Wir geben ihn dir, Gebieter, damit er dem Sieger aufwarte.“ Der Lehrer nahm mich an und erklärte Ānanda: „Gib ihm rasch die Weihe des Fortziehens – dieser wird ein Vollblüter sein!“