Wie jemand, der Bäume pflanzt und eben diese Bäume fällen will, wenn sie dabei sind, Frucht zu tragen: Gerade so, Geist, handelst du, wenn du mich zum Unbeständigen und Wandelbaren drängst. Körperloser Geist, der weit reist und einsam wandert: Ich werde nicht mehr tun, was du verlangst. Sinnenfreuden sind Leiden, schmerzhaft und sehr gefährlich; ich werde wandern und meinen Geist nur auf das Erlöschen richten. Ich zog nicht fort, weil ich Pech hatte oder gewissenlos war oder aus einer Laune heraus, oder weil ich verbannt wurde, noch um des Lebenserwerbs willen; ich tat es, weil ich deinem Versprechen zustimmte, Geist: „Genügsam sein, Geringschätzung aufgeben, das Leiden zur Ruhe bringen: Das wird von wahren Menschen gepriesen.“ So drängtest du mich früher, Geist, doch jetzt kehrst du zu deinen alten Gewohnheiten zurück! Verlangen, Unwissenheit, die Lieben und Unlieben, hübsche Bilder, angenehme Gefühle und die angenehmen Sinnesreize: Ich habe sie ausgespien, ich kann sie nicht wieder schlucken.