„Ich war eine Wasserträgerin. Selbst wenn es kalt war, musste ich immer ins Wasser eintauchen; ich fürchtete die Schläge meiner Gebieter, von Furcht vor Beschimpfung und Zorn war ich bedrängt. Brahmane, wovor fürchtest du dich, dass du immer ins Wasser eintauchst bis deine Glieder zittern in der eisigen Kälte?“ „Oh, du weißt es doch schon, wenn du mich fragst, werte Puṇṇikā: Ich tue gute Taten, um das Böse, das ich getan habe, abzuwehren. Jeder, der, ob jung, ob alt, eine schlechte Tat verübt, der wird durch Abwaschen in Wasser von dieser schlechten Tat befreit.“ „Wer in aller Welt hat dir das gesagt, ein Nichtswisser dem andern: ‚Man wird tatsächlich durch Abwaschen in Wasser von einer schlechten Tat befreit.‘ Kämen dann nicht sie alle in den Himmel: alle Frösche und Wasserschildkröten, Schlangen, Delfine und auch andere Wasserbewohner? Schafs- und Schweinemetzger, Fischer, Fallensteller, Räuber, Henker und andere, die Böses tun: Durch Abwaschen in Wasser würden sie von ihren bösen Taten befreit.