„Geehrter Nārada, erkennst du für dich selbst, unabhängig von Vertrauen, Billigung, mündlicher Überlieferung, einem vernünftigem Gedankengang oder der Annahme einer Ansicht nach Überlegung, dass das Aufhören des fortgesetzten Daseins Erlöschen ist?“ „Geehrter Saviṭṭha, ich erkenne und sehe für mich selbst, unabhängig von Vertrauen, Billigung, mündlicher Überlieferung, einem vernünftigem Gedankengang oder der Annahme einer Ansicht nach Überlegung, dass das Aufhören des fortgesetzten Daseins Erlöschen ist.“ „Dann ist der Ehrwürdige Nārada ein Vollendeter, der die Befleckungen aufgelöst hat.“ „Ich habe wahrhaftig mit rechter Weisheit klar gesehen, dass das Aufhören des fortgesetzten Daseins Erlöschen ist. Dennoch bin ich kein Vollendeter. Wie wenn an einer Wüstenstraße ein Brunnen wäre, der weder Seil noch Eimer hätte, und es käme ein Mensch daher, der sich unter der brütenden Hitze abmühte, der erschöpft, durstig und ausgedörrt wäre. Er wüsste, dass da Wasser ist, aber er könnte es nicht mit dem Körper berühren. Ebenso habe ich wahrhaftig mit rechter Weisheit klar gesehen, dass das Aufhören des fortgesetzten Daseins Erlöschen ist. Dennoch bin ich kein Vollendeter.“ Daraufhin sagte der Ehrwürdige Ānanda zum Ehrwürdigen Saviṭṭha: „Geehrter Saviṭṭha, was hast du dem Ehrwürdigen Nārada zu sagen, wenn er so spricht?“ „Geehrter Ānanda, ich habe dem Ehrwürdigen Nārada nichts zu sagen, wenn er so spricht, außer dem, was gut und tauglich ist.“
7. Das große Kapitel
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