„Angenommen, der, der die Tat begeht, und der, der das Ergebnis erfährt, wären ein und derselbe. Dann wäre Leiden für jemanden, der von Anbeginn an existierte, von ihm selbst gemacht. Indem man so spricht, setzt man voraus, dies sei ewig. Angenommen, der, der die Tat begeht, wäre einer und der, der das Ergebnis erfährt, ein anderer. Dann wäre für jemanden, der von einem Gefühl getroffen wird, Leiden von jemand anderem gemacht. Indem man so spricht, setzt man voraus, dies werde vernichtet. Der Klargewordene vermeidet diese beiden Extreme und lehrt den Dhamma auf die mittlere Art: ‚Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse. Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Wenn Willensbildungsprozesse aufhören, hört Bewusstsein auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.‘“ Daraufhin sagte Kassapa zum Buddha: „Vortrefflich, Herr! Vortrefflich! Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der Buddha die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht. Ich nehme Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Herr, darf ich in Gegenwart des Buddha die Weihe des Fortziehens erhalten, die Ordination?“ „Kassapa, wenn jemand, der zuvor in einer anderen Konfession ordiniert war, in dieser Lehre und Schulung die Weihe des Fortziehens, die Ordination, erhalten möchte, hat er vier Monate Probezeit. Wenn die Mönche nach Ablauf von vier Monaten zufrieden sind, geben sie ihm die Weihe des Fortziehens, die Ordination zum Mönch. Allerdings habe ich individuelle Unterschiede anerkannt.“