‚Wer, selbst nicht frei von Flecken, die ocker gefärbte Robe trägt, ohne Selbstbeherrschung und Wahrheit, ist der ockerfarbenen Robe nicht würdig. Wer all seine Flecken ausgespien hat, in der Tugend stetig, wer Selbstbeherrschung und Wahrheit besitzt, ist der ockerfarbenen Robe wahrhaft würdig. Wer ohne Tugend ist, dumm, wild, tut, was er will, mit schweifendem Geist, verdunkelt, ist der ockerfarbenen Robe nicht würdig. Wer die Tugend vervollkommnet hat, von Gier frei, gesammelt, im Herzen reines Bestreben, ist der ockerfarbenen Robe wahrhaft würdig. Der hochmütige, aufgeblasene Tor, der keinerlei Tugend besitzt, ist einer weißen Robe würdig – was will er mit einer ockerfarbenen? In der Zukunft werden Mönche und Nonnen mit gehässigem Herzen, ohne Rücksicht auf andere, auf die herabschauen, deren Herz voller Liebe ist. Obwohl sie von altehrwürdigen Mönchen im Tragen der Robe geschult sind, werden die Dummköpfe nicht zuhören, wild, tun, was sie wollen. Mit dieser Haltung zur Schulung werden diese Toren einander nicht achten noch ihre Mentoren beachten, wie ein wildes Fohlen es mit seinem Lenker tut. So wird in der Zukunft die Übung der Mönche und der Nonnen sein, wenn die späten Tage gekommen sind.‘ Ehe diese furchteinflößende Zukunft kommt: Seid leicht zu ermahnen, redet höflich und achtet einander.