Kleinere Sammlung: Vimānavatthu, Petavatthu, Theragāthā, Therīgāthā
German Translation · Volume 26 · Page 455
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Viele Gelübde nahm ich auf und schor meinen halben Kopf. Auf der Erde bereitete ich mein Bett und nahm nachts keine Nahrung zu mir. Ich liebte Schmuck und Preziosen und frönte diesem Körper mit Bädern und Ölmassagen, von Begierde nach den Freuden der Sinne war ich geplagt. Doch dann fasste ich Vertrauen und zog fort ins hauslose Leben. Als ich den Körper wahrhaftig sah, war sinnliche Begierde ausgerottet. Alle Wiedergeburten sind abgeschnitten, alle Wünsche und Ziele ebenso. Von allen Jochen gelöst, habe ich Frieden im Herzen gefunden. Das Fünferbuch Mittākāḷī Voll Vertrauen war ich fortgezogen aus dem Haus ins hauslose Leben. Ich wanderte hierhin und dahin und war neidisch auf Besitz und Ehre. Ich vernachlässigte das höchste Ziel und verfolgte das niederste. Unter dem Einfluss der Verunreinigungen verstand ich nie das Ziel des Asketenlebens. Als ich dann in meiner Hütte saß, wurde ich von einem Gefühl der Dringlichkeit ergriffen: „Ich bin auf dem falschen Weg, bin unter dem Einfluss des Verlangens. Mein Leben ist kurz, von Alter und Krankheit wird es zermalmt. Bis dieser Körper auseinanderbricht, habe ich keine Zeit, nachlässig zu sein.“ Aufstieg und Untergang der Aggregate untersuchte ich der Wahrheit gemäß. Ich erhob mich mit befreitem Geist, die Anleitung des Buddha hatte ich erfüllt. Das Fünferbuch Sakulā

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