„Wenn du Angenehmes als Schmerz gesehen hast und Schmerzhaftes als Pfeil und dass zwischen beiden nichts ist – was hält dich dann in der Welt? Was kannst du werden? Wenn du denkst: ‚Mit denen, die unlautere Wünsche haben, die träge sind, mit wenig Energie, ungebildet, ohne Rücksicht auf andere, will ich nichts zu tun haben‘ – was hält dich dann in der Welt? Was kannst du werden?“ „Ein gelehrter und verständiger Mensch, in der Tugend stetig, der Sammlung des Herzens geweiht, er soll an oberster Stelle stehen.“ „Einer Bestie, die am Ausufern hängt und das Ausufern liebt, gelingt es nicht, das Erlöschen zu gewinnen, das unübertreffliche Refugium vor dem Joch. Doch wer das Ausufern aufgibt und den Zustand des Nicht-Ausuferns liebt, gewinnt das Erlöschen, das unübertreffliche Refugium vor dem Joch.“ „Ob im Dorf oder in der Wildnis, in der Niederung oder im Hochland, überall da, wo die Vollendeten leben, da ist ein entzückender Ort.“ „Entzückend sind Wildnisse, wo Menschen sich nicht erfreuen. Die von Gier Freien werden sich dort erfreuen, nicht die, die Sinnenfreuden suchen.“ „Betrachte jemanden, der deine Fehler sieht, als Führer zu einer Schatzgrube. Bleib nahe bei einem, der so verständig und klug ist, der dich verbessert, wenn es nötig ist. Wenn man nahe bei solch einem Unvoreingenommenen bleibt, wird es besser, nicht schlechter.“ „Unterweise und leite an; gebiete dem Schlechten Einhalt: Denn du wirst den Guten lieb und den Schlechten unlieb sein.“