In Sāvatthī. „Mönche und Nonnen, fruchtbarer, als wenn jemand am Morgen, am Mittag und am Abend je eine Spende von hundert Töpfen Reis gäbe, wäre es, am Morgen, am Mittag und am Abend ein liebevolles Herz zu entwickeln, und sei es nur so lange, wie es dauert, am Euter einer Kuh zu ziehen. Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir wollen die Erlösung des Herzens durch Liebe entwickeln und mehren, sie zu unserem Fahrzeug und unserer Grundlage machen, sie hochhalten, festigen und richtig umsetzen.‘ So sollt ihr euch schulen.“
1. Das Kapitel mit Gleichnissen
Ein Speer In Sāvatthī. „Mönche und Nonnen, angenommen, da wäre ein Speer mit scharfer Spitze, und es käme jemand und dächte: ‚Ich will diesen scharfen Speer mit meiner Hand oder Faust zusammenbiegen, zusammenknüllen und wieder auseinanderbiegen!‘ Was denkt ihr, Mönche und Nonnen? Ist dieser Mensch in der Lage, das zu tun?“ „Nein, Herr. Warum ist das so? Weil es nicht leicht ist, diesen scharfen Speer mit der Hand oder der Faust zusammenzubiegen, zusammenzuknüllen und wieder auseinanderzubiegen. Dieser Mensch würde nur erschöpft und entmutigt werden.“