Ein träger Mensch lebt in Leiden, ist in schlechte, untaugliche Eigenschaften verwickelt und vernachlässigt das große Ziel seines Herzens. Doch ein energischer Mensch lebt glücklich, abgeschieden von schlechten, untauglichen Eigenschaften, und erfüllt das große Ziel seines Herzens. Das Beste wird nicht vom Schlechtesten erreicht. Das Beste wird vom Besten erreicht. Dieses geistliche Leben ist die Crème, Mönche und Nonnen, und der Lehrer sitzt unter euren Augen. Daher sollt ihr eure Energie aufrütteln, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist: ‚So wird unser Fortziehen nicht vergeblich sein, sondern reich und fruchtbar. Und die Dienste derer, deren Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung wir benutzen, werden ihnen reiche Frucht und großen Vorteil bringen.‘ So sollt ihr euch schulen. Euer eigenes Wohl zu erwägen, Mönche und Nonnen, reicht völlig aus, damit ihr beflissen weitermacht. Das Wohl anderer zu erwägen, reicht völlig aus, damit ihr beflissen weitermacht. Das Wohl beider zu erwägen, reicht völlig aus, damit ihr beflissen weitermacht.“
3. Das Kapitel über die zehn Kräfte
Wesentliche Bedingungen In Sāvatthī. „Mönche und Nonnen, ich sage, dass die Befleckungen für jemanden aufgelöst werden, der erkennt und sieht, nicht für jemanden, der nicht erkennt und nicht sieht. Für jemanden, der was erkennt und sieht? ‚So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen. So ist Gefühl … So ist Wahrnehmung … So sind Willensbildungsprozesse … So ist Bewusstsein, so ist sein Ursprung, so sein Vergehen.‘ Die Befleckungen werden für jemanden aufgelöst, der das erkennt und sieht.