Ein edler Schüler hat diese beiden Arten der Erkenntnis geläutert und gereinigt: die Erkenntnis des Grundsatzes der Lehre und die Erkenntnis durch Schlussfolgerung. Wenn ein edler Schüler das getan hat, nennt man ihn ‚einen, der die Ansicht vervollkommnet hat‘, und auch ‚einen, der das Sehen vervollkommnet hat‘, ‚einen, der zur wahren Lehre gekommen ist‘, ‚einen, der diese wahre Lehre sieht‘, ‚einen, der das Erkennen und Wissen eines in Schulung Befindlichen besitzt‘, ‚einen, der in den Strom der Lehre eingetreten ist‘, ‚einen Edlen mit durchdringender Weisheit‘, und auch ‚einen, der dasteht und gegen das Tor zur Befreiung vom Tod drückt‘.“
4. Das Kapitel mit Kaḷāra dem Adligen
Grundlagen für die Erkenntnis (2) In Sāvatthī. „Mönche und Nonnen, ich werde euch siebenundsiebzig Grundlagen für die Erkenntnis lehren. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“ „Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Und was sind die siebenundsiebzig Grundlagen für die Erkenntnis? Die Erkenntnis, dass Wiedergeburt die Bedingung für Alter und Tod ist, und die Erkenntnis, dass es ohne Wiedergeburt Alter und Tod nicht gibt. Ebenso in Bezug auf die Vergangenheit: Erkenntnis, dass Wiedergeburt die Bedingung für Alter und Tod ist, und Erkenntnis, dass es ohne Wiedergeburt Alter und Tod nicht gibt. Ebenso in Bezug auf die Zukunft: die Erkenntnis, dass Wiedergeburt die Bedingung für Alter und Tod ist, und die Erkenntnis, dass es ohne Wiedergeburt Alter und Tod nicht gibt. Und auch die Erkenntnis, dass selbst diese Erkenntnis der Beständigkeit natürlicher Gesetzmäßigkeiten enden, verschwinden, schwinden und aufhören muss.