Ein gebildeter edler Schüler gebraucht den Geist sorgfältig und wohlüberlegt für das abhängige Entstehen selbst: ‚Wenn dieses besteht, gibt es dieses; aufgrund des Erscheinens von diesem erscheint dieses. Wenn dieses nicht besteht, gibt es dieses nicht; aufgrund des Aufhörens von diesem hört dieses auf. Das heißt: Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse. Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Wenn Willensbildungsprozesse aufhören, hört Bewusstsein auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.‘“
4. Das Kapitel mit Kaḷāra dem Adligen
Absicht In Sāvatthī. „Mönche und Nonnen, was ihr beabsichtigt und plant und wofür ihr zugrunde liegende Neigungen habt, das wird zu einer Stütze für das Fortbestehen des Bewusstseins. Wenn diese Stütze da ist, wird das Bewusstsein verankert. Wenn das Bewusstsein verankert ist und wächst, kommt es in der Zukunft zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes. Wenn es künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, kommen künftig Wiedergeburt, Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis zustande. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn ihr nichts beabsichtigt oder plant, aber noch zugrunde liegende Neigungen habt, wird das zu einer Stütze für das Fortbestehen des Bewusstseins. Wenn diese Stütze da ist, wird das Bewusstsein verankert. Wenn das Bewusstsein verankert ist und wächst, kommt es in der Zukunft zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes. Wenn es künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, kommen künftig Wiedergeburt, Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis zustande. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.