Wenn ihr nichts beabsichtigt oder plant und keine zugrunde liegenden Neigungen habt, wird das nicht zu einer Stütze für das Fortbestehen des Bewusstseins. Wenn keine Stütze da ist, wird das Bewusstsein nicht verankert. Wenn das Bewusstsein nicht verankert ist und wächst, kommt es in der Zukunft nicht zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes. Wenn es kein künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, kommen künftig Wiedergeburt, Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis nicht zustande. So hört diese ganze Masse des Leidens auf.“
4. Das Kapitel mit Kaḷāra dem Adligen
Absicht (2) In Sāvatthī. „Mönche und Nonnen, was ihr beabsichtigt und plant und wofür ihr zugrunde liegende Neigungen habt, das wird zu einer Stütze für das Fortbestehen des Bewusstseins. Wenn diese Stütze da ist, wird das Bewusstsein verankert. Wenn das Bewusstsein verankert ist und wächst, kommt es zur Empfängnis von Name und Form. Name und Form sind die Bedingung für die sechs Sinnesfelder. Die sechs Sinnesfelder sind die Bedingung für Kontakt. Kontakt ist die Bedingung für Gefühl … Verlangen … Ergreifen … fortgesetztes Dasein … Wiedergeburt ist die Bedingung für das Zustandekommen von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn ihr nichts beabsichtigt oder plant, aber noch zugrunde liegende Neigungen habt, wird das zu einer Stütze für das Fortbestehen des Bewusstseins. Wenn diese Stütze da ist, wird das Bewusstsein verankert. Wenn das Bewusstsein verankert ist und wächst, kommt es zur Empfängnis von Name und Form. Name und Form sind die Bedingung für die sechs Sinnesfelder. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.