Ein Adliger, ein Brahmane, ein Landarbeiter, ein Hilfsarbeiter oder ein Asket, der mit Körper, Sprache und Geist gezügelt ist und die sieben Eigenschaften entwickelt, die zum Erwachen führen, erlischt in eben diesem Leben. Jeder Mönch aus diesen vier Klassen, der vollendet ist – dessen Befleckungen aufgelöst sind, der das geistliche Leben erfüllt hat, der getan hat, was zu tun war, die Bürde abgelegt, das Ziel seines Herzens erreicht, der die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst hat und durch Erleuchtung richtig befreit ist – jeder solche Mönch gilt als Vorderster anhand von Grundsätzen, nicht gegen Grundsätze. Denn, Vāseṭṭha, Grundsätze sind das beste Ding für die Menschen, sowohl in diesem als auch im nächsten Leben. Auch der Brahmā Sanaṅkumāra sprach diese Strophe: ‚Der Adlige ist der Beste unter den Menschen, die Stammeszugehörigkeit zum Maßstab nehmen. Aber wer im Wissen und Verhalten vollendet ist, ist Erster unter Göttern und Menschen.‘ Diese Strophe wurde vom Brahmā Sanaṅkumāra gut gesungen, nicht schlecht gesungen; gut gesprochen, nicht schlecht gesprochen. Sie ist nützlich, nicht nutzlos, und ich stimme ihr zu. Auch ich sage: Der Adlige ist der Beste unter den Menschen, die Stammeszugehörigkeit zum Maßstab nehmen. Aber wer im Wissen und Verhalten vollendet ist, ist Erster unter Göttern und Menschen.“ Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten Vāseṭṭha und Bhāradvāja die Worte des Buddha. Zuversicht wecken
1. Sāriputtas Löwengebrüll