Cunda, ich habe euch die Ansichten über den ersten Anfang erklärt, auf die sich manche stützen, so, wie sie erklärt werden sollen. Soll ich sie dir auf falsche Art erklären? Ich habe euch die Ansichten über den letzten Schluss erklärt, auf die sich manche stützen, so, wie sie erklärt werden sollen. Soll ich sie dir auf falsche Art erklären? Welches sind die Ansichten über den ersten Anfang, auf die sich manche stützen? Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die diese Doktrin, diese Ansicht haben: ‚Das Selbst und das Weltall sind ewig. Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘ Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die diese Doktrin, diese Ansicht haben: ‚Das Selbst und das Weltall sind zeitlich; oder sie sind sowohl ewig als auch zeitlich; oder sie sind weder ewig noch zeitlich. Das Selbst und das Weltall wurden von einem selbst geschaffen; sie wurden von jemand anderem geschaffen; sie wurden sowohl von einem selbst als auch von jemand anderem geschaffen; oder sie sind durch eine Abweichung entstanden und wurden weder von einem selbst noch von jemand anderem geschaffen. Glück und Schmerz sind ewig; oder sie sind zeitlich; oder sie sind sowohl ewig als auch zeitlich; oder sie sind weder ewig noch zeitlich. Glück und Schmerz wurden von einem selbst geschaffen; oder sie wurden von jemand anderem geschaffen; oder sie wurden sowohl von einem selbst als auch von jemand anderem geschaffen; oder sie sind durch eine Abweichung entstanden und wurden weder von einem selbst noch von jemand anderem geschaffen. Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘ Im Hinblick darauf gehe ich zu den Asketen und Brahmanen, die die Ansicht haben, dass das Selbst und das Weltall ewig sind, und sage: ‚Geehrte, ist es das, was ihr sagt: „Das Selbst und das Weltall sind ewig“?‘ Und wenn sie sagen: ‚Ja! Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz‘, dann erkenne ich das nicht an. Warum ist das so? Weil es Wesen gibt, die über diesen Punkt verschiedene Meinungen haben. Ich sehe keine solche Darlegung, die meiner eigenen gleichkäme, und erst recht keine, die höher stünde. Vielmehr bin ich der Höherstehende, wenn es um die höhere Darlegung geht.