Fünf Vorteile, die die Vervollkommnung der Tugend für einen tugendhaften Menschen hat: Zunächst gewinnt da ein tugendhafter Mensch durch seine Beflissenheit viel Vermögen. Das ist der erste Vorteil. Dann hat da ein tugendhafter Mensch einen guten Ruf. Das ist der zweite Vorteil. Dann ist da ein tugendhafter Mensch sicher und selbstbewusst, wenn er sich zu irgendeiner Versammlung begibt, sei es eine Versammlung von Adligen, Brahmanen, Hausbesitzern oder Asketen. Das ist der dritte Vorteil. Dann fühlt sich da ein tugendhafter Mensch nicht verloren, wenn er stirbt. Das ist der vierte Vorteil. Dann wird da ein tugendhafter Mensch, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt. Das ist der fünfte Vorteil. Ein Mönch, der einen anderen anklagen will, soll zuerst fünf Dinge bei sich selbst sicherstellen: Ich werde zur rechten Zeit sprechen, nicht zur falschen Zeit. Ich werde zutreffend sprechen, nicht unzutreffend. Ich werde sanft sprechen, nicht hart. Ich werde zum Nutzen sprechen, nicht zum Schaden. Ich werde mit liebevollem Herzen sprechen, nicht mit verstecktem Hass. Ein Mönch, der einen anderen anklagen will, soll zuerst diese fünf Dinge bei sich selbst sicherstellen.