‚Aber Majestät, was ist die edle Pflicht eines Rad-drehenden Herrschers?‘ ‚Nun, mein Lieber, stelle deinem Hof, deinen Truppen, deinen Adligen, Lehnsleuten, Brahmanen und Hausbesitzern sowie Tieren und Vögeln gerechten Schutz und Sicherheit bereit, indem du dich nur auf das Prinzip stützt; das Prinzip sollst du anerkennen, ehren und achten und hochhalten, das Prinzip soll deine Fahne sein, dein Banner und deine Autorität. Lass Ungerechtigkeit im Reich nicht überhandnehmen. Stelle den Mittellosen im Reich Geld zur Verfügung. Und es gibt im Reich Asketen und Brahmanen, die Rausch und Nachlässigkeit unterlassen, die in Geduld und Sanftmut verankert sind und sich selbst bändigen, beruhigen und zum Erlöschen bringen. Zu ihnen sollst du von Zeit zu Zeit hingehen, sie fragen und lernen: „Ihr Herren, was ist tauglich? Was ist untauglich? Was ist tadelnswert? Was ist ohne Tadel? Was sollte gepflegt werden? Was sollte nicht gepflegt werden? Welches Verhalten führt zu meinem langanhaltenden Schaden und Leiden? Welches Verhalten führt zu meinem langanhaltenden Nutzen und Glück?“ Wenn du sie gehört hast, sollst du ablehnen, was untauglich ist, und aufnehmen und befolgen, was tauglich ist. Das ist die edle Pflicht eines Rad-drehenden Herrschers.‘ 2.2. Das Rad-Juwel erscheint