Nummerierte Lehrreden: Zehner- und Elferbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 24 · Page 190
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Dann trachtet da ein Genussmensch mit rechtmäßigen Mitteln und ohne Zwang nach Vermögen. Er macht sich damit selbst glücklich und froh, und er teilt es und schafft Verdienst. Aber er genießt dieses Vermögen gebunden, betört, anhänglich, blind für die Nachteile und ohne das Entrinnen zu verstehen. Dann trachtet da ein Genussmensch mit rechtmäßigen Mitteln und ohne Zwang nach Vermögen. Er macht sich damit selbst glücklich und froh, und er teilt es und schafft Verdienst. Und er genießt dieses Vermögen ungebunden, nicht betört, nicht anhänglich, er sieht die Nachteile und versteht das Entrinnen. Betrachten wir den Genussmenschen, der mit unrechtmäßigen Mitteln und Zwang nach Vermögen trachtet und der sich damit nicht selbst glücklich und froh macht, noch es teilt und Verdienst schafft. Er verdient aus drei Gründen Tadel: Er trachtet mit unrechtmäßigen Mitteln und Zwang nach Vermögen – das ist der erste Grund für Tadel. Er macht sich damit nicht selbst glücklich und froh – das ist der zweite Grund für Tadel. Er teilt es nicht und schafft kein Verdienst – das ist der dritte Grund für Tadel. Dieser Genussmensch verdient aus diesen drei Gründen Tadel. Betrachten wir den Genussmenschen, der mit unrechtmäßigen Mitteln und Zwang nach Vermögen trachtet und der sich damit selbst glücklich und froh macht, es aber nicht teilt und kein Verdienst schafft. Er verdient aus zwei Gründen Tadel und aus einem Grund Lob: Er trachtet mit unrechtmäßigen Mitteln und Zwang nach Vermögen – das ist der erste Grund für Tadel. Er macht sich damit selbst glücklich und froh – das ist der eine Grund für Lob. Er teilt es nicht und schafft kein Verdienst – das ist der zweite Grund für Tadel. Dieser Genussmensch verdient aus diesen zwei Gründen Tadel und aus diesem einen Grund Lob.

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