Dann hat ein Mönch Zweifel an der Lehre … am Saṅgha … und an der Schulung … Ein Mönch ist zornig und aufgebracht über seine geistlichen Gefährten, verbittert und verschlossen. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die fünfte Art seelischer Öde, die nicht aufgegeben ist. Das sind die fünf Arten seelischer Öde, die nicht aufgegeben sind. Was sind die fünf seelischen Ketten, die nicht durchtrennt sind? Da ist ein Mönch nicht frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach Sinnenfreuden. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die erste seelische Kette, die nicht durchtrennt ist. Dann ist da ein Mönch nicht frei von Begehren nach dem Körper … Er ist nicht frei von Begehren nach Form … Er isst sich ordentlich satt, bis sein Bauch voll ist, und schwelgt dann in den Freuden des Schlafens, Liegens und Dösens … Er führt das geistliche Leben in der Hoffnung, in einer Klasse von Göttern wiedergeboren zu werden: ‚Dass ich doch durch diese Tugendregel, dieses Gelübde, diese inbrünstige Bußübung oder dieses geistliche Leben einer der Götter werde!‘ Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die fünfte seelische Kette, die nicht durchtrennt ist. Das sind die fünf seelischen Ketten, die nicht durchtrennt sind.