„Mönche und Nonnen, diese zehn Personen sind einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt. Welche zehn? Ein Klargewordener, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, ein unabhängiger Buddha, einer, der auf beide Arten befreit ist, einer, der durch Weisheit befreit ist, ein unmittelbarer Zeuge, einer, der zur Ansicht gelangt ist, einer, der durch Vertrauen befreit ist, ein Nachfolger durch Vertrauen, ein Nachfolger der Lehren und ein Lamm aus der Herde. Das sind die zehn Personen, die einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig sind, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.“
2. Das Kapitel über einen Beschützer
Ein Beschützer (1) „Mönche und Nonnen, ihr sollt mit einem Beschützer leben, nicht ohne einen Beschützer. Ohne einen Beschützer zu leben, ist Leiden. Es gibt zehn Eigenschaften, die als Beschützer dienen. Welche zehn? Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. Das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient. Dann ist da ein Mönch sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, übt sie ein, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich. Auch das ist eine Eigenschaft, die als Beschützer dient.