Er gibt das Begehen sexueller Verfehlungen auf und begeht keine sexuellen Verfehlungen mehr. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen, die unter dem Schutz der Mutter, des Vaters, von Mutter und Vater, des Bruders, der Schwester, von Verwandten oder des Stammes stehen. Er hat keinen Geschlechtsverkehr mit einer Frau, die unter dem Schutz des rechten Grundsatzes steht, die einen Ehemann hat oder bei der ein Übergriff gesetzlich strafbar ist, bis hin zu einer, die als Zeichen der Verlobung bekränzt wurde. So ist Reinheit dreifach in Bezug auf den Körper. Und wie ist Reinheit vierfach in Bezug auf die Sprache? Da gibt jemand das Lügen auf und lügt nicht mehr. Er wird vor eine Ratsversammlung geladen, vor eine Versammlung, einen Familienrat, eine Gilde oder an den königlichen Hof, und wird als Zeuge befragt: ‚He, Mann, bitte sag, was du weißt.‘ Wenn er nicht weiß, sagt er: ‚Ich weiß nicht‘. Wenn er weiß, sagt er: ‚Ich weiß‘. Wenn er nicht sieht, sagt er: ‚Ich sehe nicht‘. Und wenn er sieht, sagt er: ‚Ich sehe‘. So lügt er nicht wissentlich, weder im eigenen Interesse noch im Interesse anderer noch im Interesse einer banalen weltlichen Vergünstigung. Er gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr. Was er hier gehört hat, sagt er nicht dort, und was er dort gehört hat, nicht hier, um Menschen zu entzweien. Stattdessen versöhnt er die Uneinigen, fördert Einigkeit, freut sich an Eintracht, liebt die Eintracht und spricht Worte, die Eintracht fördern. Er gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart. Seine Worte sind mild, dem Ohr gefällig, lieblich, zu Herzen gehend, höflich, vielen Menschen willkommen und angenehm. Er gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr. Seine Worte kommen zur rechten Zeit, sind zutreffend, bedeutsam, im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind wertvoll, kommen zur rechten Zeit, sind begründet, treffend und nützlich.