Und wie hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt? Verschiedene Asketen und Brahmanen deuten die Wahrheit unterschiedlich auf eigenwillige Weise, wie etwa: ‚Das Weltall ist ewig, es ist zeitlich, es ist endlich oder es ist unendlich; Seele und Körper sind ein und dasselbe oder die Seele ist ein Ding, der Körper ein anderes; ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort, er besteht nach dem Tod nicht fort, er besteht nach dem Tod fort und besteht auch nicht fort, oder er besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort.‘ Ein Mönch hat all diese zerstreut, beseitigt, verworfen, ausgeräumt, freigemacht, aufgegeben und davon abgelassen. So hat ein Mönch eigenwillige Deutung der Wahrheit beseitigt. Und wie hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen? Da sucht ein Mönch nicht mehr nach Sinnenfreuden, nach fortgesetztem Dasein oder nach einem geistlichen Pfad. So hat ein Mönch das Suchen vollständig hinter sich gelassen. Und wie hat ein Mönch reines Bestreben? Da hat ein Mönch sinnliche, böswillige und grausame Bestrebungen aufgegeben. So hat ein Mönch reines Bestreben. Und wie hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt? Da tritt ein Mönch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. So hat ein Mönch den körperlichen Ablauf gestillt. Und wie ist ein Mönch im Herzen gut befreit? Da ist der Geist eines Mönchs von Gier, Hass und Täuschung befreit. So ist ein Mönch im Herzen gut befreit.