Dann teilt da ein Mönch vorbehaltlos, was er an materiellem Besitz auf rechtmäßige Weise erhalten hat, selbst das Essen in seiner Almosenschale, und benutzt es gemeinsam mit seinen tugendhaften geistlichen Gefährten. Dann lebt da ein Mönch gemäß den Tugendregeln, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Die Regeln sind unversehrt, tadellos, makellos und unbeschädigt; sie sind befreiend, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, sind richtig aufgefasst und führen in die Versenkung. Dann lebt da ein Mönch gemäß der Ansicht, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese Ansicht ist edel, macht mündig und führt den, der sie übt, zur völligen Auflösung des Leidens. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit. Welche sechs Dinge müssen entwickelt werden? Sechs Gegenstände zur Besinnung: Die Besinnung auf den Buddha, auf die Lehre, auf den Saṅgha, auf Tugend, auf Großzügigkeit und auf die Gottheiten. Welche sechs Dinge müssen vollständig verstanden werden? Sechs innere Sinnesfelder: Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist. Welche sechs Dinge müssen aufgegeben werden? Sechs Klassen des Verlangens: Verlangen nach Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen und Vorstellungen.