Und wie ist ein Mönch im Erfassen seines eigenen Geistes bewandert? Wie eine Frau oder ein Mann, jung, jugendlich, in Schmuck vernarrt. Dieser Mensch würde in einem reinen, blanken Spiegel oder einer Schale klaren Wassers sein Spiegelbild betrachten. Wenn er dort eine Unreinheit oder einen Makel sähe, würde er versuchen, das zu entfernen. Aber wenn er keine Unreinheit und keinen Makel sähe, wäre er damit zufrieden, da er alles hätte, was er sich wünschte: ‚Was für ein Glück, ich bin rein!‘ Ebenso ist es für die tauglichen Eigenschaften eines Mönchs eine große Hilfe, wenn er prüft: ‚Besitze ich die innere Sammlung des Herzens oder nicht? Besitze ich die höhere Weisheit, die die Gesetzmäßigkeiten klar sieht, oder nicht?‘ Wenn er beim Prüfen erkennt: ‚Ich besitze die Sammlung, aber nicht die Klarsicht‘, dann soll er auf Sammlung gegründet Meditation üben, um Klarsicht zu gewinnen. Nach einiger Zeit wird er sowohl Sammlung als auch Klarsicht besitzen. Doch wenn er beim Prüfen erkennt: ‚Ich besitze die Klarsicht, aber nicht die Sammlung‘, dann soll er auf Klarsicht gegründet Meditation üben, um Sammlung zu gewinnen. Nach einiger Zeit wird er sowohl Klarsicht als auch Sammlung besitzen.