Jemand, dessen Schicksal und Wiedergeburt geradlinig sind, wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in einem ausschließlich glücklichen Himmel oder in einer angesehenen, gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide. So wird ein Wesen aus einem Wesen geboren. Denn eure Taten bestimmen eure Wiedergeburt, und wenn ihr wiedergeboren seid, treffen euch Kontakte. Aus diesem Grund sage ich, dass Lebewesen die Erben ihrer Taten sind. Die Lebewesen sind Eigentümer ihrer Taten, Erben ihrer Taten. Taten sind der Schoß, aus dem sie kommen, ihre Verwandten und ihre Zuflucht. Sie werden Erben aller Taten sein, die sie begehen, ob gut oder schlecht. Das ist die Lehrdarlegung über schleichende Geschöpfe.“
21. Das Kapitel über den aus Taten geborenen Körper
Absichtlich (1) „Mönche und Nonnen, ich sage nicht, dass absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, beseitigt werden, ohne dass man sie erfährt. Und das kann in eben diesem Leben geschehen, im nächsten Leben oder zu einer späteren Zeit. Jedenfalls kann das Leiden nicht beendet werden, ohne dass man absichtliche Taten, die begangen und angesammelt wurden, erfährt, sage ich. Nun, es gibt drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei körperlichen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen. Es gibt vier Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei sprachlichen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen. Es gibt drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei geistigen Handlungen, denen untaugliche Absichten zugrunde liegen, deren Ergebnis Leiden ist und die auf Leiden hinauslaufen. Und was sind die drei Arten von Verunreinigungen und Fehltritten bei körperlichen Handlungen? Da tötet jemand lebende Geschöpfe. Er ist unbarmherzig, mit Blut an den Händen, ein abgebrühter Mörder, mitleidlos gegenüber allen Lebewesen. Er stiehlt. In diebischer Absicht nimmt er Vermögen und Besitz anderer aus einem Dorf oder aus der Wildnis.