Daraufhin sagte der Hausbesitzer Dasama zum Ehrwürdigen Ānanda: „Ehrenwerter Ānanda, wie wenn ein Mensch einen Zugang zu einer Schatzgrube suchen würde, und auf einmal würde er elf Zugänge finden! Ebenso habe ich ein Tor zur Befreiung vom Tod gesucht, und auf einmal fand ich elf Tore zur Befreiung vom Tod, die ich entwickeln kann! Wie wenn ein Mensch ein Haus mit elf Türen hätte: Wenn das Haus in Brand geriete, könnte er sich durch irgendeine der elf Türen in Sicherheit bringen. Ebenso bin ich in der Lage, mich durch irgendeins dieser elf Tore zur Befreiung vom Tod in Sicherheit zu bringen. Herr, die, die anderen Konfessionen anhängen, würden sich nach einem Entgelt für den Lehrmeister umschauen. Warum sollte ich nicht auch dem Ehrwürdigen Ānanda eine Spende geben?“ Und der Hausbesitzer Dasama versammelte den Saṅgha von Vesālī und Pāṭaliputta und bewirtete und bediente ihn eigenhändig mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen. Er kleidete jeden Mönch und jede Nonne in ein Paar von Gewändern, dem Ehrwürdigen Ānanda gab er einen Satz von drei Roben. Und er ließ für den Ehrwürdigen Ānanda eine Unterkunft im Wert von fünfhundert bauen.
2. Das Kapitel über Besinnung
Der Kuhhirte „Mönche und Nonnen, ein Kuhhirte, der elf Faktoren besitzt, kann keine Kuhherde erhalten und vergrößern. Welche elf? Da weiß ein Kuhhirte nicht, was Form ist, kennt sich mit den Kennzeichen nicht aus, liest Fliegeneier nicht aus, verbindet Wunden nicht, räuchert nicht aus, kennt die Furt nicht, kennt Befriedigung nicht, kennt den Weg nicht, kennt sich mit den Weiden nicht aus, melkt trocken und lässt den Bullen, den Vätern und Anführern der Herde, keine besondere Achtung angedeihen. Ein Kuhhirte, der diese elf Faktoren besitzt, kann keine Kuhherde erhalten und vergrößern.