Nummerierte Lehrreden: Zehner- und Elferbuch
Deutsche Übersetzung · Band 24 · Seite 69
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Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die das höchste Erlöschen in diesem Leben verfechten. Die vorderste Lehre derer, die das höchste Erlöschen in diesem Leben verfechten, ist die Befreiung ohne Nahrung für Ergreifen, nachdem man bei den sechs Kontaktfeldern den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen wahrhaftig verstanden hat. Obwohl ich das sage und erkläre, stellen mich manche Asketen und Brahmanen falsch dar mit der irrigen, leeren, unwahren und unzutreffenden Behauptung: ‚Der Asket Gotama verficht nicht das vollständige Verstehen von Sinnenfreuden, Formen und Gefühlen.‘ Aber ich verfechte das vollständige Verstehen von Sinnenfreuden, Formen und Gefühlen. Und ich verfechte das vollkommene Erlöschen ohne Nahrung für Ergreifen in eben diesem Leben – ohne Wünsche, verloschen, kühl geworden.“

3. Das große Kapitel

Kosala (2) Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da kam nun zu dieser Zeit der König Pasenadi von einem Kampf zurück, nachdem er eine Schlacht gewonnen hatte und sein Plan aufgegangen war. Und König Pasenadi von Kosala ging zum Kloster. Er fuhr mit der Kutsche, soweit es das Gelände erlaubte, stieg dann ab und betrat zu Fuß das Kloster. Da gingen gerade mehrere Mönche und Nonnen achtsam im Freien auf und ab. Da ging König Pasenadi von Kosala zu ihnen und sagte: „Ihr Herren, wo ist der Gesegnete gerade, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha? Denn ich möchte den Buddha sehen.“ „Großer König, das hier ist seine Hütte, die Tür ist geschlossen. Nähere dich leise und ohne Eile; geh zur Veranda, räuspere dich und klopfe an die Tür. Der Buddha wird die Tür öffnen.“

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