Lange Lehrreden: Das Kapitel über die Ethik
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 9 · Page 158
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Da saß zu dieser Zeit Soṇadaṇḍas Neffe, der junge Vedenstudent Aṅgaka, in dieser Versammlung. Da sagte Soṇadaṇḍa zu diesen Brahmanen: „Werte Herren, seht ihr meinen Neffen, den jungen Vedenstudenten Aṅgaka?“ „Ja, werter Herr.“ „Aṅgaka ist ansprechend, gut aussehend, reizend, von unvergleichlicher Schönheit. Er ist von gottgleicher Schönheit und Herrlichkeit, von bemerkenswertem Anblick. Es gibt niemanden in dieser Versammlung, der so gut aussieht, außer dem Asketen Gotama. Aṅgaka sagt die Hymnen auf und hat sie im Gedächtnis und hat die drei Veden gemeistert zusammen mit ihrem Wortschatz und der Durchführung des Rituals, der Lautlehre und der Einteilung der Wortarten sowie dem Testament als fünftem. Er kennt sie Wort für Wort, kennt die Grammatik und ist mit der Kosmologie und den Kennzeichen eines großen Mannes vertraut. Und ich lehre ihn die Hymnen. Aṅgaka ist von guter Geburt auf mütterlicher und väterlicher Seite, von reiner Abkunft, mit unwiderlegbarem und einwandfreiem Stammbaum bis zur siebten väterlichen Generation zurück. Und ich kenne seine Mutter und seinen Vater. Aber wenn Aṅgaka lebende Geschöpfe töten, stehlen, Ehebruch begehen, lügen oder Branntwein trinken würde, was würden ihm dann sein Aussehen, seine Hymnen oder seine Geburt nützen? Wenn ein Brahmane tugendhaft ist, reife Tugend besitzt, und wenn er klug und verständig ist, der erste oder zweite, der die Opfer-Schöpfkelle hält: Diese beiden Faktoren muss ein Brahmane besitzen, damit die Brahmanen ihn zu Recht als einen Brahmanen beschreiben.“

6. Das Gespräch über Tugend und Weisheit

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