Was denkst du, Vāseṭṭha? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass ihre Aussage keine beweisbare Grundlage hat?“ „Sicherlich ist das so, werter Gotama.“ „Gut, Vāseṭṭha. Denn es ist ganz unmöglich, dass sie einen Pfad zu etwas lehren, das sie nicht kennen und nicht sehen. 2.1. Das Gleichnis von der erlesensten Dame im Land Angenommen, ein Mann würde sagen: ‚Ganz gleich, wer die erlesenste Dame im Land ist, sie ist es, die ich will, die ich begehre!‘ Man sagte zu ihm: ‚He, Mann, diese erlesenste Dame im Land, die du begehrst – weißt du, ob sie eine Adlige, eine Brahmanin, eine Landarbeiterin oder eine Hilfsarbeiterin ist?‘ Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Nein.‘ Man sagte zu ihm: ‚He, Mann, diese erlesenste Dame im Land, die du begehrst – kennst du ihren Namen oder ihren Stamm? Weißt du, ob sie groß, klein oder mittelgroß ist? Ob ihre Haut schwarz, braun oder lohfarben ist? Aus welchem Dorf, welchem Marktflecken oder welcher Stadt sie stammt?‘ Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Nein.‘ Man sagte zu ihm: ‚He, Mann, begehrst du eine, die du nie auch nur gekannt oder gesehen hast?‘ Wenn er so gefragt würde, würde er sagen: ‚Ja.‘ Was denkst du, Vāseṭṭha? Wenn das so ist, stellt sich da nicht heraus, dass die Aussage dieses Mannes keine beweisbare Grundlage hat?“ „Sicherlich ist das so, werter Gotama.“ „Stellt sich da nicht ebenso heraus, dass die Aussage der Brahmanen, die in den drei Veden bewandert sind, keine beweisbare Grundlage hat?“ „Sicherlich ist das so, werter Gotama.“ „Gut, Vāseṭṭha. Denn es ist ganz unmöglich, dass sie einen Pfad zu etwas lehren, das sie nicht kennen und nicht sehen. 2.2. Das Gleichnis von der Leiter