Lange Lehrreden: Das Kapitel über die Ethik
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 9 · Page 185
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Als er geendet hatte, machten diese Brahmanen einen Tumult: „Ein Hoch auf solch ein Opfer! Ein Hoch auf das Vollziehen eines solchen Opfers!“ Aber der Brahmane Kūṭadanta saß schweigend da. Da sagten diese Brahmanen zu ihm: „Wie kannst du den erlesenen Worten des Asketen Gotama nicht zustimmen?“ „Es ist nicht, dass ich seinen Worten nicht zustimme. Jedem, der solchen erlesenen Worten nicht zustimmen würde, müsste der Kopf zerspringen! Aber, werte Herren, mir fällt auf, dass der Asket Gotama nicht gesagt hat: ‚So habe ich es gehört‘ oder: ‚So muss es gewesen sein‘. Vielmehr sagt er einfach: ‚So war es damals; das ist, wie es damals war.‘ Ich denke mir, dass der Asket Gotama damals der König Mahāvijita gewesen sein muss, der Eigentümer des Opfers, oder der brahmanische Hohepriester, der das Opfer für ihn ermöglichte. Erinnert sich der werte Gotama, dass er ein solches Opfer beging oder es ermöglichte und dann, als sein Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren wurde, in einer himmlischen Welt?“ „Daran erinnere ich mich, Brahmane. Denn ich war damals selbst der brahmanische Hohepriester, der das Opfer ermöglichte.“

5. Eine regelmäßige Spende als gefälliges Opfer

„Aber werter Gotama, gibt es außer diesem Opfer, das mit drei Modi und sechzehnfachem Zubehör vollzogen wird, noch irgendein anderes Opfer, das weniger Verbindlichkeiten und Aufwand erfordert und reichere Frucht und größeren Vorteil bringt?“ „Das gibt es, Brahmane.“ „Aber was ist es?“ „Die regelmäßigen Spenden als gefälliges Opfer, die insbesondere tugendhaften Hauslosen gegeben werden: Dieses Opfer, Brahmane, erfordert weniger Verbindlichkeiten und Aufwand und bringt reichere Frucht und größeren Vorteil.“

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