Lange Lehrreden: Das Kapitel über die Ethik
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 9 · Page 284
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So habe ich es gehört: Einmal wanderte der Buddha im Land der Kosaler mit einem großen Saṅgha von fünfhundert Mönchen und Nonnen. Da kam er nach Sālavatikā. Damals residierte der Brahmane Lohicca in Sālavatikā. Es war ein Krongut, von König Pasenadi von Kosala verliehen, das von Lebewesen wimmelte und reichlich Heu, Wald, Wasser und Getreide besaß, ein königlicher Park, der einem Brahmanen geschenkt war. Nun hatte Lohicca zu dieser Zeit den folgenden schädlichen Irrglauben: „Wenn ein Asket oder Brahmane eine taugliche Eigenschaft erwirbt, soll er das niemand anderem mitteilen. Denn was kann ein Mensch schon für einen anderen tun? Wie wenn jemand eine alte Fessel durchschnitte, nur, um wieder eine neue zu schaffen. Das ist die Folge so einer bösen, gierigen Tat, sage ich. Denn was kann ein Mensch schon für einen anderen tun?“

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