Lange Lehrreden: Das Kapitel über die Ethik
German Translation · Volume 9 · Page 61
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So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha im Mangowäldchen Jīvakas des Prinzenzöglings auf, zusammen mit einem großen Saṅgha von 1.250 Mönchen und Nonnen. Zu der Zeit, es war der Besinnungstag, der Komudī-Vollmond am fünfzehnten Tag, saß König Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha, auf dem Söller des königlichen Pfahlbau-Langhauses, umrundet von seinen Ministern. Da drückte Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha, dieses innige Gefühl aus: „Oh ihr Herren, diese Mondnacht ist so überaus entzückend, so schön, so strahlend, so reizend, so bemerkenswert! Welchem Asketen oder Brahmanen könnte ich heute meine Aufwartung machen, bei wem könnte mein Geist Frieden finden, wenn ich ihm meine Aufwartung machte?“ Daraufhin sagte einer der königlichen Minister zu ihm: „Majestät, Pūraṇa Kassapa leitet einen Orden und eine Gemeinschaft und unterweist eine Gemeinschaft. Er ist ein namhafter und berühmter Religionsstifter, der von vielen als heilig erachtet wird. Er ist lange erfahren, schon lange fortgezogen; er ist in vorgerücktem Alter und im letzten Lebensabschnitt angekommen. Seine Majestät sollte ihm seine Aufwartung machen. Wenn du das tust, wird dein Geist hoffentlich Frieden finden.“ Aber auf diese Worte schwieg der König.

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