Wie wenn einige Jungen oder Mädchen mit Sandburgen spielen würden: Solange sie nicht von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach diesen Sandburgen frei sind, hängen sie daran, flirten mit ihnen, geben viel darauf und behandeln sie als ihr Eigen. Aber sobald sie von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach diesen Sandburgen frei sind, ziehen sie sie mit ihren Händen und Füßen auseinander, reißen sie nieder, zerstören sie und richten sie so zu, dass man nicht mehr damit spielen kann. Ebenso sollt ihr Form auseinanderziehen, niederreißen, zerstören und so zurichten, dass man nicht mehr damit spielen kann. Und ihr sollt für die Auflösung des Verlangens üben. Ihr sollt Gefühl auseinanderziehen, niederreißen, zerstören … Ihr sollt Wahrnehmung auseinanderziehen, niederreißen, zerstören … Ihr sollt Willensbildungsprozesse auseinanderziehen, niederreißen, zerstören … Ihr sollt Bewusstsein auseinanderziehen, niederreißen, zerstören und so zurichten, dass man nicht mehr damit spielen kann. Und ihr sollt für die Auflösung des Verlangens üben. Denn die Auflösung des Verlangens ist Erlöschen.“
1. Das erste Kapitel über Māra
Der Zug zum Dasein