„Es war einmal ein Bussard, der stieß plötzlich herab und packte eine Wachtel. Und wie die Wachtel so davongetragen wurde, jammerte sie: ‚Ich bin so ein Pechvogel, ein Unglücksrabe, dass ich mein Revier verlassen habe und in das Hoheitsgebiet anderer gewandert bin. Wenn ich heute mein eigenes Revier durchstreift hätte, das Hoheitsgebiet meiner Väter, hätte dieser Bussard mich nicht im Kampf schlagen können.‘ ‚Nun, Wachtel, was ist dein eigenes Revier, das Hoheitsgebiet deiner Väter?‘ ‚Es ist ein gepflügtes Feld, das mit Erdschollen bedeckt ist.‘ Im Vertrauen auf seine eigene Kraft war der Bussard nicht entmutigt oder eingeschüchtert. Er ließ die Wachtel frei und sagte: ‚Geh jetzt, Wachtel. Aber selbst dort wirst du mir nicht entkommen!‘ Da flog die Wachtel zu einem gepflügten Feld, das mit Erdschollen bedeckt war. Sie stieg auf eine große Scholle, und als sie dort stand, sagte sie zu dem Bussard: ‚Sieh zu, wie du mich kriegen kannst, Bussard! Sieh zu, wie du mich kriegen kannst!‘ Im Vertrauen auf seine eigene Kraft war der Bussard nicht entmutigt oder eingeschüchtert. Er faltete seine Flügel und stieß plötzlich auf die Wachtel herab. Als die Wachtel erkannte, dass der Bussard fast bei ihr war, schlüpfte sie unter die Erdscholle. Der Bussard aber stürzte mit der Brust voran eben da ab. So geht es, wenn man sein Revier verlässt und in das Hoheitsgebiet anderer wandert.