Da geht ein Mönch in die Wildnis, zur Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte, setzt sich dort mit gekreuzten Beinen hin, richtet den Körper gerade auf und verankert die Achtsamkeit bei sich. Ganz achtsam atmet er ein. Achtsam atmet er aus. Wenn er schwer einatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer ein.‘ Wenn er schwer ausatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer aus.‘ … Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Loslassen beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Loslassen beobachten.‘ So bringt Versenkung durch Achtsamkeit auf den Atem, wenn sie entwickelt und gemehrt wird, reiche Frucht und großen Vorteil. Vor meinem Erwachen, als ich noch nicht erwacht war, aber zum Erwachen entschlossen, übte auch ich gewöhnlich diese Art der Meditation. Und während ich gewöhnlich diese Meditation übte, wurden weder mein Körper noch meine Augen müde. Und mein Geist wurde durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit. Wenn nun ein Mönch wünscht: ‚Dass doch weder mein Körper noch meine Augen müde würden! Und dass doch mein Geist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit würde!‘, so soll er den Geist sorgfältig auf diese Versenkung durch Achtsamkeit auf den Atem richten. Wenn nun ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgeben könnte!‘, so soll er den Geist sorgfältig auf diese Versenkung durch Achtsamkeit auf den Atem richten. Wenn nun ein Mönch wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich das Widerwärtige in dem wahrnehme, was nicht widerwärtig ist‘, so soll er den Geist sorgfältig auf diese Versenkung durch Achtsamkeit auf den Atem richten.