„Hab keine Furcht, Mahānāma, hab keine Furcht! Dein Tod wird kein schlechter sein; dein Sterben wird kein schlechtes sein. Da ist jemandes Geist schon lange von Vertrauen, Tugend, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit durchdrungen. Sein Körper ist geformt, besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden. Eben hier wird er von Krähen, Geiern, Habichten, Hunden, Schakalen und vielen Arten von Kleintieren gefressen. Aber sein Geist steigt auf, auf dem Weg zu einem höheren Ort. Wie wenn ein Mensch einen Krug mit Ghee oder Öl in einem tiefen See versenken und dort zerbrechen würde. Die Scherben und Splitter würden herabsinken und das Ghee oder Öl würde aufsteigen, auf dem Weg zu einem höheren Ort. Ebenso ist da jemandes Geist schon lange von Vertrauen, Tugend, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit durchdrungen. Sein Körper ist geformt, besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden. Eben hier wird er von Krähen, Geiern, Habichten, Hunden, Schakalen und vielen Arten von Kleintieren gefressen. Aber sein Geist steigt auf, auf dem Weg zu einem höheren Ort. Dein Geist, Mahānāma, ist schon lange von Vertrauen, Tugend, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit durchdrungen. Hab keine Furcht, Mahānāma, hab keine Furcht! Dein Tod wird kein schlechter sein; dein Sterben wird kein schlechtes sein.“
3. Das Kapitel mit Sarakāni
Mit Mahānāma (2)