Und wie lebt ein Mönch als seine eigene Insel, seine eigene Zuflucht, und sucht keine andere Zuflucht? Wie macht er die Lehre zu seiner Insel und seiner Zuflucht und sucht keine andere Zuflucht? Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … Er meditiert, indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … Er meditiert, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. So lebt ein Mönch als seine eigene Insel, seine eigene Zuflucht und sucht keine andere Zuflucht. So macht er die Lehre zu seiner Insel und seiner Zuflucht und sucht keine andere Zuflucht. Jeder, der jetzt oder nach meinem Tod als seine eigene Insel lebt, als seine eigene Zuflucht, der keine andere Zuflucht sucht; der die Lehre zu seiner Insel und seiner Zuflucht macht und keine andere Zuflucht sucht – diese meine Mönche und Nonnen, die sich schulen wollen, werden zu den Besten der Besten gehören.“
1. Das Kapitel in Ambapālīs Mangowäldchen
Die Nonnenunterkünfte Da kleidete sich der Ehrwürdige Ānanda am Morgen an, nahm Schale und Robe, ging zu den Nonnenunterkünften und setzte sich dort auf den ausgebreiteten Sitz. Da gingen einige Nonnen zu Ānanda, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und sagten zu ihm: „Ehrenwerter Ānanda, manche Nonnen meditieren, indem ihr Geist in den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation fest verankert ist. Sie haben einen höheren erhabenen Zustand erreicht, als sie vorher hatten.“ „Das ist wirklich wahr, Schwestern! Das ist wirklich wahr! Jeder Mönch, der meditiert, indem sein Geist in den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation fest verankert ist, und jede Nonne, die so meditiert, kann erwarten, einen höheren erhabenen Zustand zu erreichen, als sie vorher hatten.“ Dann leitete Ānanda diese Nonnen mit einem Dhammavortrag an, ermunterte, begeisterte und erhob sie. Darauf erhob er sich von seinem Sitz und ging. Danach zog Ānanda um Almosen durch Sāvatthī. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, ging er zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und berichtete ihm, was vorgefallen war.