Wie eine Öllampe, die mithilfe von Öl und einem Docht brennt: Wenn Öl und Docht aufgebraucht sind, erlischt sie, da sie nicht genährt wird. Ebenso weiß man, wenn man das Ende des Körpers nahen fühlt: ‚Ich fühle das Ende des Körpers nahen.‘ Wenn man das Ende des Lebens nahen fühlt, weiß man: ‚Ich fühle das Ende des Lebens nahen.‘ Man versteht: ‚Wenn mein Körper auseinanderbricht und mein Leben zu Ende ist, wird alles Gefühlte, da ich daran kein Vergnügen mehr finde, hier auf der Stelle kühl werden.‘“
1. Das Kapitel über ein Ding
In Vesālī So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach. Da sprach der Buddha zu dieser Zeit auf vielerlei Art zu den Mönchen und Nonnen über die Meditation über das Abstoßende. Er pries die Meditation über das Abstoßende und ihre Entfaltung. Dann sagte der Buddha zu den Mönchen und Nonnen: „Mönche und Nonnen, ich wünsche, für einen halben Monat in Klausur zu gehen. Niemand soll sich mir nähern außer dem, der mir Almosen bringt.“ „Ja, Herr“, antworteten jene Mönche und Nonnen. Und niemand näherte sich ihm außer dem, der ihm Almosen brachte. Da dachten diese Mönche und Nonnen: „Der Buddha sprach auf vielerlei Art über die Meditation über das Abstoßende. Er pries die Meditation über das Abstoßende und ihre Entfaltung.“ Sie weihten sich der Entfaltung der vielen verschiedenen Facetten der Meditation über das Abstoßende. Da wurden sie von diesem Körper entsetzt, abgestoßen und angewidert und sahen sich nach einer Waffe um, um sich das Leben zu nehmen. Jeden Tag nahmen sich zehn, zwanzig oder dreißig Mönche oder Nonnen das Leben.