Es gibt eine Zeit, da ein Mönch sich schult: ‚Ich werde beim Einatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen die Unbeständigkeit beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Schwinden beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Schwinden beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Aufhören beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Aufhören beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Loslassen beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Loslassen beobachten.‘ Zu einer solchen Zeit meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Wenn er das Aufgeben von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit mit Weisheit gesehen hat, wacht er darüber genau mit Gleichmut. Daher meditiert ein Mönch zu einer solchen Zeit, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Wie wenn an einer Kreuzung ein großer Sandhaufen läge, und ein Karren oder Wagen käme aus Osten, aus Westen, aus Norden oder aus Süden und würde den Sandhaufen zerstören. Ebenso zerstört ein Mönch, wenn er meditiert, indem er einen Aspekt des Körpers, der Gefühle, des Geistes oder der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet, schlechte, untaugliche Eigenschaften.“
2. Das zweite Kapitel
Icchānaṅgala