Und da klang Anāthapiṇḍikas Schmerz auf der Stelle ab. Darauf bediente er Sāriputta und Ānanda von seiner eigenen Tafel. Als Sāriputta gegessen und Hand und Schale gewaschen hatte, nahm Anāthapiṇḍika einen niedrigen Sitz und setzte sich zur Seite hin. Der Ehrwürdige Sāriputta drückte seine Wertschätzung mit diesen Strophen aus: „Wer Vertrauen zum Klargewordenen hat, das standhaft und fest gegründet ist, wessen Tugend gut ist, von den Edlen gepriesen und geliebt, wer Zuversicht zum Saṅgha und fehlerfreie Ansicht hat – von solchen heißt es, sie gedeihen und ihr Leben ist nicht umsonst. Daher soll ein verständiger Mensch sich dem Vertrauen, der Tugend, der Zuversicht und dem Sehen der Wahrheit weihen und sich an die Anleitung der Buddhas erinnern.“ Nachdem er mit diesen Strophen Anāthapiṇḍika seine Wertschätzung ausgedrückt hatte, erhob Sāriputta sich von seinem Sitz und ging. Da ging Ānanda zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm: „Nun, Ānanda, woher kommst du mitten am Tag?“ „Herr, der Ehrwürdige Sāriputta hat den Hausbesitzer Anāthapiṇḍika auf diese und jene Art unterwiesen.“ „Sāriputta ist klug, Ānanda. Er besitzt große Weisheit, denn er kann die vier Faktoren des Stromeintritts in zehnfacher Hinsicht aufgliedern.“
3. Das Kapitel mit Sarakāni
Mit Anāthapiṇḍika (2)